Der Bürgermeister und Senator für Inneres und Sport des Landes Berlin Frank Henkel hat seine Unterstützung für die Initiative Mahnmal der UOKG bekräftigt. Nach einem Gespräch mit Mitgliedern der Initiative gab Henkel in einer schriftlichen Stellungnahme zu verstehen:

 

"Die Erinnerung an das kommunistische Herrschaftssystem gehört als mahnender und prägender Teil unserer Geschichte stets in unsere Mitte. Dafür brauchen wir authentische Orte des Gedenkens für alle Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft in Deutschland. Wo, wenn nicht in Berlin, ist der Ort für ein solches zentrales Mahnmal. Es wird dazu beitragen, die Erinnerung an diejenigen wachzuhalten, die Widerstand gegen politische Unterdrückung geleistet haben, und die heutige Generation zum Eintreten für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit mahnen. Für uns bleibt die große Aufgabe, dieses Vermächtnis der Erinnerung und Mahnung an künftige Generationen weiterzugeben."

Am 5. Mai 2014 beschlossen die Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion anlässlich einer Klausurtagung eine Potsdamer Erklärung. Im 25. Jahr der Friedlichen Revolution will man an die Zeiten erinnern, in denen Menschen für Freiheit, Demokratie und ein besseres Leben gekämpft haben. Im Rahmen einer Aufarbeitung des SED-Unrechts  unterstützen die Abgeordneten die Initiative eines Mahnmals für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft.

 

Damit kommt die Initiative Mahnmal der UOKG ihrem Ziel ein gutes Stück näher. In diesem Zusammenhang gilt unser besonderer Dank dem Bundestagsabgeordneten Dr. Philipp Lengsfeld, ohne dessen Bemühungen eine solche Erklärung nicht zustande gekommen wäre.

Kai Wegner, Vorsitzender der Landesgruppe Berlin in der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, erklärte am 11.09.2014 angesichts der aktuellen Diskussion um die Gestaltung des Erinnerungsortes Checkpoint Charlie, dass ein würdiger Gedenkort gefunden werden muss.

 

"Der Checkpoint Charlie als einer der erlebbaren Orte unserer jüngeren Geschichte sollte uns Berlinern und unseren Gästen ein Ort der Mahnung und Erinnerung sein. Er steht wie kaum ein anderer für Freiheit." Dabei gab Wegner den Anstoß zu prüfen, "ob dort ein Mahnmal als Wunsch der Opferverbände der kommunistischen Gewaltherrschaft (UOKG) realisierbar ist."