Kurz vor der Sommerpause hat der Deutsche Bundestag einer Beschlussempfehlung des Ausschusses für Kultur und Medien (Drucksache DS 17/13698) zugestimmt, in der auch die Prüfung der Errichtung eines zentralen Mahnmals für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft empfohlen wird. Die Abgeordneten forderten die Bundesregierung in der Beschlussempfehlung dazu auf, die Aufarbeitung der SED-Diktatur weiterhin intensiv zu verfolgen.

 

Der Vorsitzende der UOKG, Rainer Wagner, zeigte sich erfreut: "Erstmalig greift der Bundestag die Frage nach der Notwendigkeit eines zentralen Mahnmals für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft auf. Dies ist ein großer Erfolg. Ich hoffe, dass wir in der neuen Legislaturperiode mit den Abgeordneten ins Gespräch kommen, um für unser Anliegen zu werben und um eine breite parlamentarische Mehrheit für unsere Initiative zu gewinnen."